Christgeburtspiel

Liebe Freunde des Hof Sophienlust,

wir laden Euch herzlich zur diesjährigen Aufführung des Oberuferer Christgeburtspiels

am Freitag, den 15.12.2017 um 19.30 Uhr

in unserem Kuhstall ein. Da Ihr unseren Stall über die Bühne betreten werdet, bitten wir um rechtzeitiges Erscheinen und um Verständnis, dass wir nach Spielbeginn keine Besucher mehr in den Stall lassen können.

Bitte denkt an warme Kleidung, es kann im Stall sehr kalt sein.

Wir freuen uns auf Euch und auf eine besinnliche Einstimmung auf das kommende Weihnachtsfest,

Eure…


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Sozialtherapie auf Hof Sophienlust

Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Sophienlust strebt vor dem Hintergrund ihrer unverwechselbaren Geschichte und auf Grundlage der Anthroposophie nach einer sinnvollen und segensreichen Verbindung von Land- und Gartenbau nach biologisch-dynamischen Prinzipien und einer engagierten Sozialtherapie zugunsten seelenpflegebedürftiger Menschen.

In einer ökologisch sinnreichen Landwirtschaft stehen Lebens-, Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Unterstützungsbedarf dauerhaft zur Verfügung; das Wohnen in der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft bietet den betreuten Menschen in Anbindung an die bäuerlichen bzw. gärtnerischen Familien ein langfristiges, verlässliches Zuhause. In diese Gemeinschaft sind sechzehn erwachsene, seelenpflegebedürftige Menschen integriert, die ihre täglichen Aufgaben finden in der Landwirtschaft, Gärtnerei, Hauswirtschaft, Bäckerei, Milchverarbeitung oder dem Naturkosthandel.

Sozialtherapie in den Lebensanforderungen eines Hofes

Die Gemeinschaft lebt bewusst primär nicht unter sozialtherapeutischen Aspekten zusammen, sondern aus Gründen der täglichen Lebensanforderungen bei der Gestaltung und Pflege eines großen landwirtschaftlichen Organismus. Dadurch stellt der Hilfe- und Betreuungsbedarf der Menschen nicht den Ausgangspunkt für die Gestaltung des sozialen Lebens dar. Wichtig ist vielmehr jeder einzelne Mensch in seiner Ganzheit bei der Erlernung und Ausübung seines Berufes oder seiner Berufung, bei der Gestaltung seiner Lebensverhältnisse, beim Gehen seines Lebensweges mit seinen persönlichen schicksalsgemäßen Anforderungen. In der verlässlichen Begegnung von Mensch zu Mensch entsteht in der Gemeinschaft eine Lebensgrundlage, durch deren zwischenmenschliches Sozialgeflecht individuelle Entwicklungshilfen zur Stärkung der Persönlichkeit gegeben werden.

Ein besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die betreuten Menschen bemerken, wie sinnvoll ihre Tätigkeit ist: dass sie mitwirken bei der Erzeugung lebenswichtiger und gesunder Nahrungsmittel und dass sie einen wichtigen Beitrag leisten für den Erhalt unserer Umwelt.

Rhythmisches Leben

Von großer therapeutischer Bedeutung für die seelenpflegebedürftigen Menschen ist der täglich und jährlich wiederkehrende Rhythmus der landwirtschaftlichen Tätigkeit, der Sicherheit und Orientierung gibt. So rahmt beispielsweise das tägliche Melken der Milchkühe das Tagewerk ein wie der Pendelschlag einer Glocke. Die Menschen schwingen mit im gesundenden Rhythmus der Jahreszeiten, im Absterben und Erblühen der Natur und erleben intensiv den Jahreslauf mit allen ihren Sinnen.

Der Umkreis

Der Hof Sophienlust legt großen Wert auf die intensive Pflege der Stadt – Land - Beziehungen: Für die Teilhabe und Integration der betreuten Menschen ist der Kontakt zu den Gesellschaftern der Landwirtschaftsgemeinschaft, zu Kunden des Hofladens und der Marktstände sowie zu den Schülern der Freien Waldorfschule Kiel und der Freien Waldorfschule Hannover-Maschsee, die dreimal zehn Tage im Jahr auf dem Hof mit leben und arbeiten, sehr bereichernd.

Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Sophienlust ist eine stationäre Einrichtung im Sinne der Eingliederungshilfe des Sozialgesetzbuches XII.

Neben unserem Angebot der vollstationären Betreuung bieten wir auch ein Ambulant betreutes Wohnen und teilstationäres Beschäftigungsangebot.

Dieses Angebot gilt vorwiegend für Menschen mit Behinderungen, die in der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Sophienlust vollstationär betreut wurden und deren Entwicklungsstand eine weitere Verselbständigung zulässt.

Unser Angebot des unterstützten Wohnens im eigenen Wohnraum ist eingebunden in die Gesamtkonzeption der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Das teilstationäre Beschäftigungsangebot umfasst die Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Gärtnerei, Meierei, Bäckerei und den Naturkosthandel.

Wünschen Sie weitere Informationen, so wenden Sie sich gerne an Frau Ernst (info(at)hofsophienlust.de).

Grundlage der Sozialarbeit

„Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Hof Sophienlust strebt, basierend auf ihrer Geschichte und auf der Grundlage der Anthroposophie, nach einer sinnvollen und segensreichen Verbindung von Land- und Gartenbau nach biologisch-dynamischen Prinzipien mit einer engagierten Sozialarbeit zugunsten von Menschen mit Behinderungen und sozialen Brüchen. In einer ökologisch sinnvollen, nachhaltigen Landwirtschaft sollen nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden, sondern auch sinnvolle Lebens- und Arbeitsplätze für hilfsbedürftige Menschen dauerhaft bereitgestellt werden. Dabei dient die Sozialarbeit nicht als Selbstzweck, sondern profitiert mit ihrer Integration in bäuerliche Familien und deren Tages- und Jahresabläufe und in die unspezialisierte Arbeit im landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betrieb von ihrem therapeutisch wirksamen wiederkehrenden Rhythmus. Grundthema/lage unserer Arbeit ist immer der Mensch, ob behindert oder nicht, beim Lernen und Ausüben seiner Berufung und bei der Gestaltung seiner Lebensbedürfnisse. Mit dem Ziel der größtmöglichen Integration soll Menschen mit Behinderungen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht werden.

Zugang zur sozialen Einrichtung

Voraussetzung für die Aufnahme in die soziale Einrichtung ist eine sorgfältige Information über das Leben in der Hofgemeinschaft und das gegenseitige Kennenlernen. In Gesprächen zwischen zwischen dem Aufzunehmenden, seinen Eltern oder Betreuern sowie der Heimleitung wird eine kurze bio-graphische Darstellung des Lebens des Betreuten und seiner individuellen Problematik erörtert, um auch andere Alternativen zu einer vollstationären Aufnahme (ambulant oder teilstationär) zu betrachten. Die Aufnahmegrundsätze zielen auf eine sinnvolle, ausgewogene Mischung der Behinderungen, um sich verstärkende Einseitigkeiten zu vermeiden. Akut psychisch Kranke und Suizidgefährdete sowie akut Alkohol- und Drogenabhängige können nicht aufgenommen werden. Ebenfalls ist die Einrichtung nicht für Personen geeignet, die dauerhaft auf die Benutzung von technischen Mobilitätshilfen angewiesen sind.

Bei einer positiven Entscheidung aller Beteiligten erfolgt zunächst ein mehr-tägiges Probewohnen in der Einrichtung. Hier kann von beiden Seiten geprüft werden, ob wir das richtige Hilfeangebot für den Betreuten bieten und ob der Betreute aufgrund seiner Veranlagungen und seiner Lebensproblematik zu uns passt.

Die betreuten Menschen wohnen in Einzelzimmern im Rahmen einer Familiengruppe und erhalten die Hilfen, die sie benötigen, dabei wird die Privat- und Intimsphäre berücksichtigt.

Wir interessieren uns für einen Betreuungsplatz